Gluten ist der Sündenbock für alles geworden. Egal ob Übergewicht, Darmprobleme, Hautprobleme oder psychische Probleme – Gluten ist schuld. Was ist Gluten überhaupt und ist die Gluten-Phobie wirklich berechtigt?
Was ist Gluten?

Gluten ist der Klebereiweiß, der in vielen Getreidesorten vorkommt. Gluten sorgt beim Backen dafür, dass der Teig schön fluffig wird und zusammenhält. Gluten ist enthalten in RoggenWeizenGersteDinkel, GrünkernHafer, EmmerEinkorn und Kamut. In den letzten Jahren hat die Glutenmenge in Getreide deutlich zugenommen, zu dem hat sich die Struktur geändert, so dass das Gluten in modernen, gezüchteten Getreidesorten deutlich mehr Probleme verursacht als das Gluten in ursprünglichen Getreidesorten. (Emmer, Einkorn, Kamut, Urdinkel).

Ist die Gluten-Phobie berechtigt?

Als ich vor über 8 Jahren beschloss, kein Gluten mehr zu mir zu nehmen, wurde ich ganz schön blöd angeschaut. Ich wollte einfach nur Wissen wie sich das Weglassen von Gluten auf meinen Körper auswirkt. Und tatsächlich verbesserte sich innerhalb kurzer Zeit mein niedriger Ferritinwert. Der Ferritinwert ist dein Eisen-Speicherwert. Ohne Eisen wird kein Sauerstoff zur Zelle transportiert. Wer zu wenig Eisen in den Zellen gespeichert hat, fühlt sich müde und ist nur eingeschränkt leistungsfähig. Sofort spürte ich also einen Energie-Schub und lief eine Bestzeit nach der anderen.

Doch lag das wirklich nur am weggelassenen Gluten?

Nein. Nur am Gluten lag das nicht, denn durch das Weglassen von Gluten reduzierte ich gleichzeitig drastisch meinen generellen Getreidekonsum. Getreide, und dazu gehört auch Mais und Reis, enthält große Mengen an giftigen Stoffen, wie Lektine, ATIs, oder auch die Phytinsäure. Stoffe, die die Pflanze entwickelt hat, um sich vor Stressfeinden zu schützen. Diese Stoffe bekommen leider auch dir nicht gut. Sie machen deine Darm-Schleimhaut löchrig wie Schweizer-Käse. Das führt langfristig zu Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und erhöht Entzündungsreaktionen in deinem gesamten Körper. Die Folge: Du wirst krank, kannst dich nicht mehr richtig regenerieren und Stresssituationen sind für dich schwer zu meistern.

Getreide entzieht dem Körper wertvolle Mineralien und Vitamine

Nicht nur erhöhst du mit viel Getreide Entzündungen in deinem Körper, sondern du entziehst dem Körper wertvolle Mineralien und Vitamine. Und zwar genau die Mineralien und Vitamine, die dein Körper braucht um Energie in Form von ATP (das ist die Energie-Währung in deinem Körper) herzustellen.  Isst du also viel Getreide, raubst du dir buchstäblich deine Energie. Woran merkst du das? Du fühlst dich müde und ausgelaugt.

Glutenfreie Getreide sind ebenfalls „leere Kalorien“

Immer noch herrscht der Irrglaube, dass „glutenfrei“ gleich gesund bedeutet. Doch auch glutenfreie Getreide wie Mais und Reis liefern dir im Endeffekt nur „leere Kalorien“, rauben dem Körper Mineralien und lassen den Blutzucker Achterbahn fahren. Die endgültige Lösung ist dies also nicht.

Und was ist die Lösung?

Ich persönlich esse mittlerweile wieder Gluten. Nicht täglich, aber ab und zu gönne ich mir eine leckere Scheibe Emmer oder Einkornbrot vom Bio-Bäcker. Ich habe sogar schon Menschen kennengelernt mit einer „Gluten-Unverträglichkeit“, die Emmer und Einkorn in Maßen ohne Probleme genießen konnten. Generell empfehle ich auf Pseudogetreide wie Amaranth, Quinoa, Buchweizen umzustellen und vermehrt Hirse zu benutzen.

Bei Weizen, Hafer, Dinkel, Roggen und Co. Empfehle ich höchstens 1x pro Tag zuzugreifen.

Wie immer gilt: Achte auf die höchste und natürlichste Qualität und esse Getreide in Maßen anstatt in Massen.

 

Deine Energie-Königin Friederike Feil

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The author: Sabrina Deiseroth

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